Webradio und Livestream

Spezialtipp

Blood Moon

Bild: SWR/Jazzfest Berlin/Wolf Daniel

Dienstag, 21:05 Uhr SWR2

SWR2 Jazz Session

Blood Moon

Ingrid Laubrock und Kris Davis beim Jazzfest Berlin 2020.

Tagestipp

Heute, 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Moderation: Katja Bigalke 10 Jahre Fukushima Seebeben, Tsunami und drei Kernschmelzen Von Katrin Erdmann Nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima vor 10 Jahren schaute die ganze Welt nach Japan. Viel ist seitdem passiert, Städte wurden wiederaufgebaut, Schutzmauern errichtet, die Arbeiten in dem havarierten Kernkraftwerk von Fukushima fortgesetzt, die Exportbeschränkungen für viele Produkte größtenteils aufgehoben. Die Region Fukushima hat sich zu einem Vorreiter in Sachen erneuerbare Energien, Wasserstoff und Robotik entwickelt. Doch nur wenige Menschen sind in ihre alte Heimat zurückgekehrt und die Politik setzt weiter auf Atomkraft.

Konzerttipp

Heute, 20:00 Uhr NDR kultur

Das Konzert

Klangbrücken über 150 Jahre - Teil 2 Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 84 Es-Dur Hob. I:84 Paul Hindemith: Kammermusik Nr. 1 op. 24 Kammermusik Nr. 3 op. 36 Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 83 g-Moll Hob. I:83 - La Poule - Wolfgang Emanuel Schmidt, Violoncello Dresdner Philharmonie / Ltg.: Marek Janowski Aufzeichnung des MDR vom 12. Juni 2020 im Kulturpalast in Dresden 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Das Konzert

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Der Club der schönen Mütter Von Lutz Hübner und Sarah Nemitz Regie: Judith Lorentz Mit: Britta Steffenhagen, Mira Partecke, Lea Draeger und Rubi Lorentz Komposition: Philipp Thimm Ton: Jean Szymczak Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 Länge: 54"29 (Ursendung) Er ist zu prollig, zu laut und verdreht Männern und Kindern den Kopf: Seit Nico und seine einsilbige Tochter Shaleen in der Siedlung auftauchten, ist es vorbei mit dem ruhigen Alltag. Doch die Mütter wissen, sich zu wehren. "Die meisten hier haben Jobs, Familie, alle versuchen, irgendwie mit dem Arsch an die Wand zu kommen." Manu, Sina und Swetlana, drei Mütter um die 30, kennen ihr Viertel. Jeden Morgen treffen sie sich mit ihren Kindern am Spielplatz, Thermoskannen und Apfelschnitze im Gepäck. Doch Nicos Tod hatte niemand kommen sehen. Vor ein paar Monaten war er plötzlich aufgetaucht: ein Proll, über dessen Macho-Gehabe und Zuhälterkarre sich die Frauen angeregt amüsierten, und den die Männer umso mehr bewunderten, als er sich nicht für sie interessierte. Doch die Fragen blieben: Wo kam dieser Typ her, dessen schweren Atem man aus der Wohnung gegenüber ständig hörte? Womit verdiente er sein Geld? Und warum um alles in der Welt hatte er das Sorgerecht für Shaleen, seine verwahrloste sechsjährige Tochter? Auch sie blieb in ihren schmutzigen Prinzessinnenkleidchen ein Rätsel: Sobald sie an der Buddelkiste auftauchte, folgten alle Kinder ihren Anweisungen. Was hatte es mit diesen Feengeschichten auf sich, die sie den Kleinen ständig erzählte? Für den Club der schönen Mütter gab es nur eine Lösung: Sie mussten herausfinden, wer Nico war. Jetzt ist er tot. Lutz Hübner wurde 1964 in Heilbronn geboren. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Soziologie sowie einer Ausbildung zum Schauspieler arbeitet er seit 1996 freiberuflich als Dramatiker und Librettist. Sarah Nemitz stammt aus dem Rheinland, wo sie Tanz, Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte studierte. Seit 2001 verbindet die beiden eine enge und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit: Sie sind zurzeit Deutschlands meistgespielte zeitgenössische Theaterautoren. Ihre Stücke sind in über ein Dutzend Sprachen übersetzt und werden auf der ganzen Welt gespielt, u.a.: "Frau Müller muss weg", "Die Firma dankt" und "Richtfest". Deutschlandfunk Kultur produzierte zuletzt das Krimi-Hörspiel "Furor" (2018) nach dem gleichnamigen Theaterstück. Der Club der schönen Mütter

Featuretipp

Heute, 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Die Geschichte der Kindheit Die Entdeckung eines Lebensalters Kulturgeschichte des Findelkinds Ausgesetzt und aufgezogen Das Kalenderblatt 1.3. 40 Martial, römischer Dichter, geboren Von Martin Trauner Die Geschichte der Kindheit - die Entdeckung eines Lebensalters Autorin: Christiane Neukirch / Regie: Sabine Kienhöfer Was ist ein Kind? Eine scheinbar simple Frage. Doch mit der Antwort tun sich die größten Lexika schwer; der Große Brockhaus etwa definiert es so: "Kind: Der Mensch im Entwicklungsabschnitt der Kindheit". Aha! Ist ein Kind also ein kleiner Erwachsener? Oder ist es ein niedliches Wesen zum hätscheln und vergnügen? Ein unschuldiges Menschlein, das Schutz braucht? Oder gar der Widerpart des Erwachsenen, ein Gegner, den man zurechtstutzen muss? Oder ist es ein ernstzunehmendes Individuum, dem man die besten Dinge mit auf den Weg gibt? Dazu gab es im Laufe der Zeit wechselnde Ansichten. Herausgefunden hat dies der Franzose Philippe Ariès. Er setzte sich in den 1950er-Jahren als erster Wissenschaftler zum Ziel, die Geschichte der Kindheit zu untersuchen - mittels Quellen und Methoden, die der Geschichtswissenschaft bis dato nicht geläufig, ja suspekt waren. Sein Buch "Die Geschichte der Kindheit", erschienen 1960, war in mehrfacher Hinsicht bahnbrechend. Kulturgeschichte des Findelkinds - ausgesetzt und aufgezogen Autorin: Imogen Rhia Herrad / Regie: Susi Weichselbaumer Findelkinder gibt es heute fast nur noch in Legenden und Märchen: Romulus und Remus, Hänsel und Gretel. Doch vor der Entwicklung zuverlässiger Verhütung und Abtreibung, und in Zeiten, in denen oft Armut und Hunger herrschten, war das Aussetzen von Kindern keine seltene Praxis. In der Antike wurden solche Findlinge meist als Sklaven aufgezogen; später nahm die Kirche sich ihrer an. Im 18. Jahrhundert entstanden in allen größeren Städten Europas städtische Heime, wo die Findlinge eine Grundschulbildung erhalten sollten - "im Christenthum, im Catechismo und im Lesen, Schreiben und Rechnen". Vor allem aber sollten sie die Fähigkeit erlernen, sich als "nützliche" und produktive Bürger in eine zunehmend institutionalisierte und geordnete Gesellschaft zu integrieren. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Thomas Morawetz

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Goethe: Die Wahlverwandtschaften (2/2)

Zweiteiliges Liebensdrama nach einem Roman von Johann Wolfgang von Goethe. Zweiter Teil: Die ländlich-aristokratische Idylle ist voller Abgründe: Nach zahlreichen unerwarteten Wendungen, Hoffnungsschimmern und bitteren Enttäuschungen, im Leben von Eduard, Ottilie, Charlotte und den zum Mayor beförderten Hauptmann hält das Schicksal für drei Menschen den Tod bereit. Sein Roman "Die Wahlverwandtschaften" trug Goethe den Vorwurf der Immoralität ein. Seine Modernität - die symbolhaltige Schilderung eines aus dem Gegensatz von Natur und Moral abgeleiteten Konflikts zwischen den Geschlechtern - wurde erst bedeutend später erkannt. Rätselhaft und darum spannend ist das Werk bis heute geblieben. Mit Thomas Holtzmann (Erzähler), Burghart Klaußner (Eduard), Imogen Kogge (Charlotte), Christian Redl (Hauptmann), Janna Striebeck (Ottilie), Martin Reinke (Graf), Christiane Leuchtmann-Korff (Baronesse) und Gerhard Garbers (Geselle). Bearbeitung und Re

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