Webradio und Livestream

Spezialtipp

ARD Radiofestival 2021

Bild: Radio Bremen - Esther Willbrandt

Donnerstag, 23:03 Uhr Bremen Zwei

Lesung

ARD Radiofestival 2021

"Trennungsroman" von Anna Brüggemann. "ARD Radiofestival 2021". Das ARD Radiofestival 2021 unter der Federführung des WDR bietet bundesweit vom 26. Juni bis 17. September täglich ab 20.00 Uhr allerbeste Sommer-Radio-Unterhaltung aus neun ARD- Kulturprogrammen und ganz Europa. Hier: Sprecher Torben Kessler.

Tagestipp

Heute, 20:05 Uhr SWR2

SWR2 MusikGlobal

Michelle Keserwany (Libanon) und ihre Schwester legen mit satirischen Liedern den Finger in die Wunde Von Camilla Hildebrandt Michelle Keserwany ist Performerin, Drehbuchautorin und Regisseurin aus dem Libanon. Als sie 21 war, ging ihr erster Song viral, sie war selbst davon überrascht. Seitdem hat sie es sich mit ihrer Schwester Noël zur Aufgabe gemacht, mit satirischen, gesellschaftskritischen Songs die Politik ihrer Heimat in den Fokus zu nehmen. Die Lieder werden von Videokollagen begleitet, die mit ihrem Witz, den Cartoon-Auszügen, Nachrichten-Aufnahmen und durch ihre Deutlichkeit mitunter geradezu erschüttern. Aktuell arbeitet Michelle zusammen mit Noël an ihrem ersten politischen Dokumentarfilm.

Konzerttipp

Heute, 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

Silbermann-Tage Kirche Claußnitz, Sachsen Aufzeichnung vom 10.09.2021 Giles Farnaby "Farmer"s Paven" "Tell me, Daphne" "Woody-Cock" Johann Sebastian Bach Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903 Domenico Scarlatti Fünf Sonaten Johann Sebastian Bach Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831 Mahan Esfahani, Cembalo

Hörspieltipp

Heute, 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Guter Rat - Ringen um das Grundgesetz (4/8) Aus den Protokollen des Parlamentarischen Rates 1948-49 Von Özlem Özgül Dündar Wie die Verfassung entstand Bearbeitung: Benjamin Quabeck und Philip Stegers Teil 4: "Das Wahlrecht" Kroll: Daniel Berger Heile: Hüseyin Michael Cirpici Dr. Fritz Eberhard: Ralf Drexler Helene Wessel: Judith Engel Nadig: Martina Gedeck Seebohm: Axel Gottschick Diederichs: Ralf Harster Adolf Süsterhenn: René Heinersdorff Brockmann: Rainer Homann Konrad Adenauer: Hans-Gerd Kilbinger Sprecher der Gesetzestexte: Kilian Land Dr. Hermann von Mangoldt: Thomas Loibl Theodor Heuss: Artus-Maria Matthiessen Dr. Hermann Schäfer: Bernd Reheuser Heinz Renner: Andreas Leopold Schadt Dr. Carlo Schmid: Bernhard Schütz Max Becker: Steffen Reuber Heiland: Valentin Stroh Ludwig Bergsträsser: Wolf-Dietrich Sprenger Schröter: Josef Tratnik Anton Pfeiffer / Dr. Walter Strauß: Stefan Viering Regie: Petra Feldhoff und Benjamin Quabeck Produktion: WDR/DLF/BR 2019

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - Wir sind Familie!

Mehr als Vater, Mutter, Kind (4). Gestaltung: Margit Atzler Wer oder was ist Familie? Ganz klassisch: Mutter, Vater, Kind? Welche Personen umfasst der Begriff? Das Wort "Familie" stammt vom lateinischen famulus, Haussklave. Welche Personen umfasst der Familienbegriff? Vielleicht gehören außer Großeltern, Onkeln und Tanten auch noch Hund und Katze dazu. Die Statistik Austria versteht unter Familie Personen, die im selben Haushalt zusammenleben bzw. gemeldet sind. Genaue Angaben zu machen, ist also schwierig. Die Akzeptanz anderer Familienmodelle als das der Kernfamilie wächst. Patchwork ist längst Teil der Normalität, wobei Trennung für viele Eltern noch immer mit einem Gefühl des Scheiterns als Familie zusammenhängt. Rechtlich gesehen sprechen wir von Familie, wenn es sich um ein Paar mit mindestens einem Kind handelt. Sind Alleinerziehende mit Kind also keine Familie? Und was, wenn das Elternpaar aus zwei Frauen oder aus zwei Männern besteht - eine sogenannte Regenbogenfamilie also. Egal um welche Familienform es sich handelt: die Begriffe, die mit Familie in Verbindung gebracht werden, sind in der Regel die Gleichen: Sicherheit, Rückhalt und Ruhe - Dinge, die Familie im besten Fall bieten kann. Doch der Begriff "Familie" kann auch Augenrollen hervorrufen. Familie sieht sich schließlich auch mit Herausforderungen konfrontiert. Ein Zuviel an Nähe, Konflikte durch unterschiedliche Meinungen oder Herangehensweisen an die alltäglichen Herausforderungen, bis hin zu Zerwürfnissen und Kontaktabbruch. Der Anspruch an das, was Familie zu leisten hat, ist enorm - emotional wie organisatorisch. Vor allem medial wird uns das harmonische Familienidyll als erreichbares Idealbild suggeriert, und zwar nicht erst seit Instagram Co., wo glückliche Gesichter Gefühle der Unzulänglichkeit bei den BetrachterInnen auslösen können. Familie als gesellschaftliche Norm, als funktionierende Basis, als sicherer Hafen und Rückzugsort, wo wir sein dürfen, wie wir sind und wo Kinder optimal auf die Welt da draußen vorbereitet werden? Die Realität sieht meist anders aus, schließlich entladen sich im familiären Umfeld auch die Spannungen, die sich jahrelang, ja manchmal über Generationen hinweg aufgebaut haben. Hinzu kommen teilweise diametral gegensätzliche Bedürfnisse der einzelnen Familienmitglieder je nach Alter und weiterer Umstände. Für das Radiokolleg besuchte Margit Atzler die unterschiedlichsten Familien und Wahlfamilien in ihrem Zuhause. Von "klassisch" über Patchwork und Regenbogen bis hin zu Familien in gemeinschaftlich organisierten Wohnprojekten. Ein analytischer Blick mit einem Quäntchen an kritischer Selbstreflexion der Gestalterin in Bezug auf ihr persönliches Familienverständnis, der die Hörerinnen und Hörer dazu einladen möchte, eine neue Sicht auf die eigene Familie zu entwickeln.

Podcast

Deutschlandfunk

Nachrichten vom 23.09.2021, 12:30 Uhr

Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten

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Deutschlandfunk Kultur

Das große Heft

Zu Kriegszeiten werden zwei zehnjährige Brüder von ihrer Mutter zur Großmutter aufs Land gebracht. Armut und Brutalität ausgesetzt sind sie nun auf sich selbst gestellt. Die Schulen sind geschlossen, und die Großmutter behandelt sie schlechter als ihre Tiere. Die Brüder trainieren physische und psychische Unempfindlichkeit und bringen sich allmählich das Alphabet des Überlebens bei. Sie folgen eigenen Moralvorstellungen: Sie helfen, wo die Not noch größer ist, sie rächen Ungerechtigkeit, leisten Sterbehilfe. Im großen Heft schreiben sie ihre Beobachtungen und Erkenntnisse in einfachen Sätzen auf und schützen sich mit der Kraft einer sachlichen Sprache vor dem Zynismus des Elends.

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